(e) Portfolio

Fazit

Hallo,

hier also der Begin meines Fazits! 

Zunächst einmal beschäftige ich mich mit den Vor- und Nachteilen des E-Portfolios im Allgemeinen, zusammengefasst aus den Texten, die ich gelesen habe und die zum größten Teil auch hier in einer Zusammenfassung stehen.

Als ersten positiven Punkt ist zu nennen, dass  die Net-generation in computergestützten Test bessere Ergebnisse als in herkömmlichen Prüfungen erzielt, wobei das E-Portfolio als Grundlage einer Beurteilung in einer Prüfungssituation genutzt werden kann. Das trägt dann dazu bei, dass die Prüfung authentisch ist und an den Fähigkeiten und Einstellungen des Prüflings ansetzt, was zu einer größeren Fairness in der Beurteilung führt.

Im Bereich Erwachsenenbildung bietet ein Portfolio bei Bewerbungen die Möglichkeit, die Leistung bei potentiellen Arbeitsgebern zu vermarkten.

Auch gibt es Vorteile zu papierbasierten Portfolios, nämlich die bessere Transportabilität und einfachere Verteilung. Auch ist die Dokumentation und Verwaltung vereinfacht, und es können multimediareiche Materialen benutzt werden. Des Weiteren kann eine Ausweitung des Blickfeldes auf Lernprozesse durch z.B. Links geschehen. Die Kommunikation und auch die Rückmeldung wird erleichtert.

Allgemein erkennt die Idee des Portfolios informelles Lernen an und knüpft mit seiner Arbeitsweise daran an. Es zeigt direkt die Umsetzung des Lernprozesses und demonstriert den tatsächlichen Stand der Fertigkeiten und Fähigkeiten. Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten, da es viele verschiedene Arten von Portfolios (Bewerbungs-, Leistungs-, Kompetenz-, Entwicklungs-, uvm.) gibt. Es regt dazu an, über eigenen Lernprozess nachzudenken und zu reflektieren.

Als negative Punkte sind zu nennen die benötigte spezielle Didaktik und damit ein verändertes Rollenverständnis von Lehrenden und Lernenden. Auch kann es zu Schwierigkeiten bei der praktischen Anwendung (Software, Austausch von Daten, Eingliederung in verschiedene Lernumgebungen) kommen.

Das Portfolio ist oft unpersönlich, weil Distanz und Misstrauen herrscht zwischen Schreibenden und Lesenden, bzw. Bewertenden, so dass nur so genannte „Scheinportfolios“ entstehen.

Das Thema Datenschutz spielt besonders bei elektronischen Portfolios eine große Rolle, denn es ist oft unklar, ob der Autor volle Kontrolle darüber hat, wer, wann und wie viele Informationen sehen und entnehmen darf. Auch fehlt eine oft eine Abgrenzung zwischen privaten Einträgen o.ä. und Materialien, die öffentlich sind.

Oft wird verkannt, dass ein Portfolio kein Selbstzweck ist, sondern der hohe persönliche Einsatz wird nur da erbracht, wo diese Arbeit als sinnvoll erlebt und belohnt wird.

Bei vielen Portfolios ist der formaler Ablauf und die Gestaltung durch enge Vorgaben einengend, auch wenn Inhalt frei gestaltbar ist.

Als letzten Punkt ist zu beachten, dass ein Portfolio sehr komplex ist, und die Gestaltung nicht für jeden geeignet ist.

Als nächster Eintrag folgt der Rest!

~Ulli~ 

 

18.10.07 19:34

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