(e) Portfolio

Ne(x)xt Generation Learning - halten E-Portfolios, was sie versprechen?

Willkommen zu meinem nächsten Beitrag!

Dieser heisst "E-Assesment und E-Portfolio: halten sie, was sie versprechen?" von Brahm/Seufert. Ich habe mir diesen Text herausgesucht, weil ich mir von ihm neue, vor allem auch mal kritische, Denkanstöße verhofft habe. Beim Lesen dieses Textes habe ich mich aber auf das E-Portfolio beschränkt und das E-Assesment soweit wie möglich aussen vor gelassen. Hier meine Auswahl von Aussagen aus dem Text, die für mich wichtig schienen:

  1. Net Generation Learning: Ist mit der verbreiteten Nutzung digitaler Medien auch mit "neuen Lernenden" zu rechenen?
  2. Next Generation Learning: Welche neuen Technologien entstehen, die auch für das Lernen eingesetzt werden können?
  3. Kompetenz bezeichnet aus pädagogischer Sicht die Dispositionen für ein stabiles, regelmäßiges Handlen von Menschen in bestimmten Typen von Situationen. Dabei kann Kompetenz nur in Handlungen offenbar und erschliessbar werden.
  4. Bewerbungsportfolio = Informationen, Erfahrungen und Artefakte werden ausgewählt, di efür die berufliche Entwicklung relevant sind.
  5. Arbeitsportfolio = abgeschlossene als auch noch in Erstellung befindliche Arbeiten.
  6. Beurteilungsportfolio = zur Beurteilung von Lernenden
  7. Entwicklungsportfolio = die Entwicklungsstatioen über einen längeren Zeitraum sollen nachvollzogen werden können
  8. DIe Net Generation erzielt in computergestützten Test bessere Ergebnisse als in herkömmlichen Prüfungen, wobei das E-Portfolio als Grundlage einer Beurteilung in einer Prüfungssituation genutzt werden kann.
  9. E-Portfolios tragen dann dazu bei, dass die Prüfung authentisch ist und an den Fähigkeiten und Einstellungen des Prüflings ansetzt, was zu einer grösseren Fairness in der Beurteilung führt.
  10. Bei Bewerbungen bieten E-Portfolios Absolventen die Möglichkeit, ihre Leistungen bei potentiellen Arbeitgebern zu vermarkten.
  11. Portfolio = portafoglio, portare = tragen, foglio = Blatt
  12. Elemente und Prinzipien der Portfolio-Methode lassen sich bereits in reformpädagogischen Ansätzen finden.
  13. Der Einsatz der Portfolio-Methode erfordert ein verändertes Rollenverständnis von Lehrenden und Lernenden.
  14. Es gibt nicht ein Tool für den E-Portfolio-Einsatz, sondern es kommt daruf an, ob und welche Prozesse besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden soll.
  15. Der Einsatz des Portfolio-Konzepts benötigt eine spezielle Didaktik.
  16. Portfolio ist kein Selbstzweck, denn der hohe persönliche EInsatz, den die Arbeit mit Portfolios einfordert, wird nur dort erbracht werden, wo diese Arbeit als sinnvoll erlebt wird und sich subjektiv lohnt.
  17. Vorteile von E-Portfolios zu papierbasierten Portfolios:
  •   -Transportabilität und Verteilung besser möglich
  •   -Dokumentation und Verwaltung vereinfacht
  •   -Multimediareiche Artefakte
  •   -Ausweitung des Blichfeldes auf Lernprozesse durch z.B. Links
  •   -Kommunikation und Rückmeldung erleichtert

Wie zu sehen ist habe ich schon einige neue Aspekte gefunden, jedoch leider auch dieses mal keine wirklich kritische Stellungsnahme. Es wurden zwar einige Herausforderungen genannt, wobei aber klar war, das sie auf jeden Fall lösbar sind. Die Frage des Titels, ob E-Portfolios halten, was sie versprechen, wurde meines Erachtens nach nicht direkt beantwortet. Aber da ich fast durchweg nur positives über das Portfolio in diesem Text gelesen habe, scheint es so zu sein, das mit den richtigen Überlegungen ein Portfolio - mal wieder - der goldene Weg zu sein scheint. Ich werde jetzt mal im Internet gezielt nach kritischen Texten suchen, denn ich würde sehr gerne auch mal direkt etwas über die andere Seite der Medaille lesen!

Bis dahin,

mfg,

~Ulli~

26.6.07 09:56

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