(e) Portfolio

Literaturrecherche

Moin moin,

um ein bisschen mehr Schwung in mein Portfolio zu bekommen, habe ich grade im Online-Katalog der Stabi nach Büchern zum Thema Portfolio gesucht. Ich habe sehr viel Einträge gefunden, wo "portfolio" im Titel steht und ich war sehr überrascht, für was alles der Begriff Portfolio benutzt wird. Ich habe natürlich nach pädagogischen Werken gesucht, und auch ein paar gefunden, aber oft waren es wirtschaftliche Werke, und vor allem mit englischem Titel. Wie auch immern, Montag werde ich mich in die Martha-Muchow-Bibliothek bewegen und dort nach meinen Büchern fanden.

Ausserdem habe ich einen weiteren Text gelesen, und zwar "ePortfolio - eine Zukunftsoption für die europäische Bildung?" von Helen Barrett. Hier nun die Aussagen im Text, die ich für interessant und neu fand:

  1. In einem Portfolio muss unterschieden werden zwischen den Bereichen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, und die für den persönlichen Gebrauch des Autors bestimmt sind.
  2. Es muss gewährleistet sein, dass der Autor als Eigentümer die volle Kontrolle darüber hat, wer, wann, wieviele Informationen sehen und entnehmen darf, was bei einem ePortfolio eine wesentliche Herausforderung ist.
  3. Es gibt einen Europass, der formale Abschlüsse und Studie aufweist.
  4. ePortfolio ist die deutlichste Umsetzung konstruktivistischen Lernens.
  5. 5 zu 5 Modell von Helen Barrett

Der Text ist recht kurz, und vieles wiederholt sich nun, was ich schon in den anderen Texten gelesen habe, da dies auch wieder ein allgemeiner einleitender Text ist. Montag in der Bibliothek werde ich nach Texten suchen, die tiefer in das Thema Portfolio, insbesondere als Karriereplaner, eintauchen!

Bis dahin ein schönes Wochenende,

mfg

~Ulli~

1 Kommentar 8.6.07 13:28, kommentieren

Krankheit

Hallo,

 hier eine kurze Erklärung, warum mein blog in letzter Zeit nicht weiter geschrieben wurde. Ich wurde operiert und kann erst jetzt wieder anfangen zu arbeiten. Also keine voreiligen falschen Schlüsse, dieser blog lebt noch! Und in diesem Sinne werde ich in den nächsten Tagen mich auch wieder ransetzen und weiterschreiben.

Bis bald,

mfg

~Ulli~

3.6.07 12:25, kommentieren

Homepage von Peter Baumgartner

Ich habe die Internetseite von Peter Baumgartner gefunden, und dort ist auch eine Seite mit Links von seinen veröffentlichten Artikeln! Ich denke, dort werde ich bestimmt noch den einen oder anderen Text finden, der in mein Themengebiet passt.

Hier der Link zu Peter Baumgartners Artikeln:

 http://www.peter.baumgartner.name/article-de

mfg ~Ulli~

15.5.07 11:20, kommentieren

Katalysator E-Portfolio

Guten Morgen!

Heute beschäftige ich mit einem Text von Peter Baumgartner und hier nun auch mal ein Bild von ihm:

Der Text heisst "Karriereplaner E-Portfolio" und hier die für mich wichtigsten Aussagen:

  1. E-Portfolio = elektronische Sammelmappe, es gibt spezielle Software
  2. E-Portfolios zeigen die Umsetzung des Lernprozesses, d.h. die Anwendung von abstraktem Wissen.
  3. E-Portfolios können den tatsächlichen Stand der Fertigkeiten und Fähigkeiten demonstieren.
  4. Nicht nur die Auswahl der Lernprodukte ist wichtig, sondern auch die Art der Präsentation.
  5. E-Portfolio = Instrument, um über eigenen Lernprozess nachzudenken und zu reflektieren
  6. E-Portfolio = dynamische Bewerbungsmappe, die bestimmte Kompetenzen anschaulich dokumentiert
  7. E-Portfolio = Planungsmittel für zukünftige (Karriere-)Entwicklung, weil es Schwachpunkte aufzeigt durch die eigene Reflexion
  8. Schwierigkeiten bei der praktischen Anwendung: bei der Software, beim Austausch von Daten, bei der Eingliederung in verschiedene Lernumgebungen und bei der Integration in die jeweiligen Curricula.

Ich finde diesen Text als Einstieg ganz gut, aber insgesamt zu kurz und zu oberflächlich. Spannend ist hier der Blickwinkel auf Erwachsenenbildung, insbesonders auf das Portfolio als Leistungs- oder Bewerbungsmappe. Was mir noch nicht klar geworden ist, wie das Portfolio ein Katalysator für eine neue Lernkultur sein soll, so wie es zu Anfang des Textes heisst. Es wird zu kurz angerissen, dass mit Portfolios "träges Wissen" besser in brauchbare Wissen umgewandelt werden kann, aber leider fehlt eine weitere Erklärung.

Auf jeden Fall denke ich, dass ich mit Peter Baumgartner auf der richtigen Spur für mein Portfolio bin und ich werde nach weiteren Texten von ihm oder seinen Kollegen recherchieren!

Ich wünsche noch eine schöne Woche und vor allem viel Spass an Himmelfahrt!

mfg ~Ulli~

1 Kommentar 15.5.07 10:31, kommentieren

Entscheidungen

Hallo,

ich habe meine Frustration überwunden und daraus gelernt! 1. werde ich in Zukunft längere Texte in Word schreiben und dort speichern und 2. ich werde besser aussortieren. Der zweite Punkt bedeutet, dass ich beschlossen habe, die fehlenden Texte aus dem "Handbuch zur Portfolioarbeit" nicht mehr nachzutragen, denn ein Portfolio bedeutet nach neuester Erkenntnis für mich nicht nur das Sammeln von Texten o.ä., sondern vor allem das Aussortieren dieser. Und da diese Texte in den Kontext Schule fallen, und ich mich mit diesen ja genau nicht beschäftigen wollte, fallen diese raus. Auch werde ich in Zukunft Texte, die wir zwar im Seminar lesen und besprechen, die aber für mich nicht in mein Portfolio passen, hier weitestgehend auslassen. Diese Erkenntnis mag für viele vielleicht von anfang an logisch gewesen zu sein, für mich kam sie aber erst die Woche über. Auch werde ich mich nach den Anregungen aus einem anderen blog aus unserem Seminar bemühen, mehr Bilder oder so miteinzubeziehen, damit es etwas vielschichtiger wird.

Mit diesem guten Vorsatz bis zum nächsten Mal,

mfg ~Ulli~

13.5.07 14:37, kommentieren

Erster Text!

Ein schönes (Rest-) Wochendende liebe Leser,

und damit "hallo" zu meiner ersten Reflexion, Zusammenfassung o.ä. in meinem Portfolio!

Die Texte, alle nur kurze Abschnitte, stammen aus dem "Das Handbuch für Portfolioarbeit" von Brunner, Ilse / Häcker, Thomas / Winter, Felix (2006). Seelze-Velber: Kallmeyer.

Der erste Abschnitt heisst "Begabt, doch für die Schule viel zu dumm" und ist von Ilse Brunner. In diesem Text schildert sie kurz die Leidensgeschichte ihrer Tochter innerhalb der Schule und plädiert in diesem Zusammenhang für Portfolios. Die für mich wichtigen Aussagen in diesem Zusammenhang waren:

  1. Portfolios dokumentieren den persönlichen Werdegang eines jeden Kindes, spiegelt Interessen und Bedürfnisse wieder, aber auch Begeisterung und Anstrengung.
  2. Es ist wichtig über das Menschenbild nachzudenken, was hinter dem Portfoliogedanken steckt und zur Verwirklichung der Portfolios beitragen soll.
  3. Kinder lernen in der Schule ihre Talente zu missachten, weil sie scheinbar irrelevant sind. Dabei sollten aus diesen Talenten die kognitiven Stärken der Schüler erkannt und genutzt werden.
  4. Portfolios sind oft unpersönlich, weil Distanz und Misstrauen zwischen Schülern und Lehrern herrscht. Schüler sind erst dann bereit ihr Bestes zu geben, wenn sie Vertrauen und Liebe spüren und wenn sich eine Lehrkraft für sie als Person interessiert.
  5. Wenige Lehrer sind bereit ein eigenes Portfolio zu führen, weil sie ihre Unwissenheit nicht zeigen wollen und nicht mit den Schülern zusammen lernen wollen.
  6. "Portfolioarbeit ist ... nur dann sinnvoll, wenn sie eine Haltung und eine Philosophie reflektieren, in der es als Aufgabe der Lehrerin oder der Lehreres gesehen wird, junge Menschen bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und der Verwirklichung ihres einzigartigen Potenzials zu begleiten und zu unterstützen."

Der Text erweckt in mir ein schlechtes Bild von Schule und eine Art heilsbringendes Bild vom Portfolio. Zum einen kann ich eigene schlechte Erfahrungen zum Thema Schule beisteuern und mich natürlich mit der Vorstellung von glücklichen und individuell perfekt geförderten Kindern anfreunden. Aber da schleicht sich bei mir auch die Frage ein, ob das auch umsetzbar ist. Zwar gibt die Autorin an, das es nicht immer funktioniert, vor allem, wenn nicht die richtige Einstellung da ist, was aber mit ihren Seminaren wieder ins rechte Licht gerückt werden kann. Wenn ich mir aber vorstelle, das eine Klasse von 28 Schülern jeder ein Portfolio führt, was auch angemessen begleitet wird und jeder nun entsprechend mit den dort auftauchenden Talenten und Bedürfnissen betreut werden will, stellt sich bei mir endgültig Skepsis ein. Auch kann ich mir nicht vorstellen, das all diejenigen, die im Moment für die Schule zu dumm sind, mit Hilfe eines Portfolios nun prima klar kommen. Als abschließende Bemerkung zu diesem Artikel will ich sagen, dass er zwar neugierig macht und einen positiv stimmt gegenüber dieser Arbeitsweise, sich bei mir aber Zweifel über die Umsetzung breit machen.

So jetzt hatte ich die beiden anderen Texte gelesen, zusammengefasst und war fast fertig, da hab ich irgendeine Taste oder so gedrückt, dass alles wieder weg war....so eine sch*****!  Also ich vermerke die ersten Probleme und die erste GROSSE Frustration bei meinem Portfolio. Ich habe jetzt auch überhaupt keine Lust, das alles noch mal zu schreiben.... Na toll, mit mein Portfolio soll ich nach Häcker was in der Hand haben, und was ist ... alles gelöscht...

Bevor ich mich jetzt in weitere Schimpftyraden hineinsteigere, höre ich jetzt auf und beende diesen Eintrag ohne die beiden anderen Texte schriftlich zu bearbeiten. Vielleicht packt es mich ja noch mal, und ich schreib es noch mal, aber jetzt definitiv nicht.

Bis zum nächsten Mal,

mfg ~Ulli~

6.5.07 13:19, kommentieren

Portfolio als Karriereplaner

Hallo allerseits,

ich habe den nächsten Schritt gewagt und habe mich in unserem Seminar einer Gruppe zugeordnet. Diese beschäftigt sich mit dem Portfolio als Karriereplaner und nicht - wie meinem Eindruck nach sonst immer - mit dem Portfolio im Kontext Schule. Da ich Diplom-Pädagogik studiere und mein Schwerpunkt Erwachsenenbildung ist, scheint mir dieser Bereich des Portfolios am interessantesten für mich zu sein. Innerhalb der Gruppe sollen wir dann unsere Portfolios lesen und uns gegenseitig bei dieser Arbeit unterstützen. Bis jetzt sind wir nur zu zweit in der Gruppe, mal sehen, ob sich das noch ändert ...

Ich habe mir zum Wochenende fest vorgenommen, endlich mal Texte zu lesen, und diese dann hier in meinem Portfolio zusammenzufassen, zu reflektieren und so weiter ... so genau weiss ich auch noch nicht, wie und was das wird, aber ich denke, dass wird sich beim Schreiben dann entwicklen.

In diesem Sinne, bis zum Wochenende,

mfg ~Ulli~

8 Kommentare 3.5.07 09:41, kommentieren