(e) Portfolio

ENDE

Hier also der nächste Teil des Fazits:
 

Ein blog als Portfolio 

Als Vorteile für einen blog als Portfolio sehe ich die schnelle Einrichtung des blogs. Auch ist das Eingeben des Textes einfach. Man kann jederzeit und von überall darauf zugreifen.

Allerdings sehe ich auch folgende Nachteile, und zwar, dass es sehr schnell unübersichtlich wird durch eine fehlende Struktur. Auch ist das Einfügen von Bildern, Videos etc. nur bedingt möglich. Bei kostenlosen Anbietern muss man Werbung und Spam in Kauf nehmen. Das Thema Datenschutz lässt sich so ausdrücken: jeder kann alles lesen – jeder haftet sozusagen für sich selbst. 

Fazit Seminar als Rahmen

Dieses Portfolio ist im Rahmen eines Seminars an der Uni Hamburg entstanden. Die Ansage war, dass die Seminarteilnehmer gegenseitig ihre Portfolios lesen und kommentieren. Leider hat das nicht funktioniert, was natürlich auch zum Teil an einem selbst liegt. Das fand ich sehr schade, zu mal ich Kommilitonen darum gebeten hatte, mein Portfolio zu lesen. Dies haben sie auch gemacht, aber als Feedback kam dann in der nächsten Sitzung nur ein „nett“. Vielleicht wäre es für das nächste Mal sinnvoll, das ganze in etwas strukturierter Bahnen zu lenken, wobei da die Gradwanderung von zuviel und zuwenig Struktur natürlich gefährlich ist.

Insgesamt hat mir das Seminar Spass gemacht und ich bin froh, in diesem Rahmen mein erstes Portfolio ausprobieren zu dürfen! 

Fazit meiner Portfolioarbeit

Der Start meines Portfolios empfnad ich als sehr positiv, da der blog schnell eingerichtet war und ich so sofort loslegen konnte. So habe ich im Semester relativ konstant gearbeitet und mich dabei von der begleitenden Veranstaltung inspirieren lassen.

Allerdings fand ich mein Portfolio schnell unübersichtlich, auch dadurch, dass ich fast nur mit Text gearbeitet habe und kaum andere Materialien benutzt habe, was daran liegt, dass das bei meinem blog-Anbieter nur sehr bedingt möglich war. Dadurch wurde es schnell eintönig. Das, und ein fehlendes Feedback ließen meine Motivation zum Ende des Semesters stark sinken.

Ich finde mein Portfolio für den ersten Versuch ganz in Ordnung, würde mir bei meinem nächsten aber sicherlich eine andere Software aussuchen und mich auch darum kümmern regelmäßiges Feedback zu bekommen.

Das ist also das Ende meines Portfolios und damit dieses blogs!

Bis irgendwann einmal,

~Ulli~ 

19.10.07 19:46, kommentieren

Fazit

Hallo,

hier also der Begin meines Fazits! 

Zunächst einmal beschäftige ich mich mit den Vor- und Nachteilen des E-Portfolios im Allgemeinen, zusammengefasst aus den Texten, die ich gelesen habe und die zum größten Teil auch hier in einer Zusammenfassung stehen.

Als ersten positiven Punkt ist zu nennen, dass  die Net-generation in computergestützten Test bessere Ergebnisse als in herkömmlichen Prüfungen erzielt, wobei das E-Portfolio als Grundlage einer Beurteilung in einer Prüfungssituation genutzt werden kann. Das trägt dann dazu bei, dass die Prüfung authentisch ist und an den Fähigkeiten und Einstellungen des Prüflings ansetzt, was zu einer größeren Fairness in der Beurteilung führt.

Im Bereich Erwachsenenbildung bietet ein Portfolio bei Bewerbungen die Möglichkeit, die Leistung bei potentiellen Arbeitsgebern zu vermarkten.

Auch gibt es Vorteile zu papierbasierten Portfolios, nämlich die bessere Transportabilität und einfachere Verteilung. Auch ist die Dokumentation und Verwaltung vereinfacht, und es können multimediareiche Materialen benutzt werden. Des Weiteren kann eine Ausweitung des Blickfeldes auf Lernprozesse durch z.B. Links geschehen. Die Kommunikation und auch die Rückmeldung wird erleichtert.

Allgemein erkennt die Idee des Portfolios informelles Lernen an und knüpft mit seiner Arbeitsweise daran an. Es zeigt direkt die Umsetzung des Lernprozesses und demonstriert den tatsächlichen Stand der Fertigkeiten und Fähigkeiten. Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten, da es viele verschiedene Arten von Portfolios (Bewerbungs-, Leistungs-, Kompetenz-, Entwicklungs-, uvm.) gibt. Es regt dazu an, über eigenen Lernprozess nachzudenken und zu reflektieren.

Als negative Punkte sind zu nennen die benötigte spezielle Didaktik und damit ein verändertes Rollenverständnis von Lehrenden und Lernenden. Auch kann es zu Schwierigkeiten bei der praktischen Anwendung (Software, Austausch von Daten, Eingliederung in verschiedene Lernumgebungen) kommen.

Das Portfolio ist oft unpersönlich, weil Distanz und Misstrauen herrscht zwischen Schreibenden und Lesenden, bzw. Bewertenden, so dass nur so genannte „Scheinportfolios“ entstehen.

Das Thema Datenschutz spielt besonders bei elektronischen Portfolios eine große Rolle, denn es ist oft unklar, ob der Autor volle Kontrolle darüber hat, wer, wann und wie viele Informationen sehen und entnehmen darf. Auch fehlt eine oft eine Abgrenzung zwischen privaten Einträgen o.ä. und Materialien, die öffentlich sind.

Oft wird verkannt, dass ein Portfolio kein Selbstzweck ist, sondern der hohe persönliche Einsatz wird nur da erbracht, wo diese Arbeit als sinnvoll erlebt und belohnt wird.

Bei vielen Portfolios ist der formaler Ablauf und die Gestaltung durch enge Vorgaben einengend, auch wenn Inhalt frei gestaltbar ist.

Als letzten Punkt ist zu beachten, dass ein Portfolio sehr komplex ist, und die Gestaltung nicht für jeden geeignet ist.

Als nächster Eintrag folgt der Rest!

~Ulli~ 

 

1 Kommentar 18.10.07 19:34, kommentieren

letzte Recherche

Hallo alle zusammen,

vor allem alle, die mein Gästebuch ohne Gnade Tag für Tag vollmüllen...

Naja, also ich habe meine Unterlagen durchsucht und auch im Internet nochmals recherchiert, aber nichts mehr gefunden, was inhaltlich mein Portfolio noch weiterbringen würde. Überhaupt fand ich es schwierig, einigermaßen wissenschaftliche Materialien zu diesem doch noch jungen Thema zu finden, aber dazu vielleicht später in meinem Fazit mehr! Wie gesagt, es kommen jetzt also keine neuen Texte mehr hinzu, sondern ich werde mich an einen Abschluß machen, der wohl in etwa Folgendes beinhalten wird, wobei die Reihenfolge noch nicht festgelegt ist:

  • pro und kontra für einen blog als Portfolio
  • pro und kontra für allgemein das Thema Portfolio (also mehr eine Zusammenfassung aller Texte)
  • pro und kontra für mein Portfolio (eine Art Selbstreflexion)
  • pro und kontra der Veranstaltung, in welchem Rahmen diese Arbeit entstanden ist

So in etwa stelle ich mir das vor und ich werde mich im Laufe dieser Woche daran setzen, damit ich spätenstens in zwei Wochen fertig bin!

Bis dahin noch eine schöne Zeit,

mfg ~Ulli~

9.9.07 10:49, kommentieren

Uuups!

Hallo, ich bin zurück!

Mit Erschrecken habe ich gerade festgestellt, von wann mein letzter Eintrag datiert....

Naja, das kann ich wohl ein bisschen durch den allgemeinen Stress am Semesterende, und insbesonderes den Stress vor der BWL Klausur erklären, und dadurch, dass ich in den letzten Wochen des Semesters paralell mit meinem 3 monatigem Vollzeitpraktikum angefangen habe...

Wie auch immer, jetzt habe ich endlich mal wieder Zeit gefunden, mich meinem blog zu widmen. Dabei habe ich mir folgendes vorgenommen: zunächst werde ich mal alle Texte, die noch zuhause habe, und die noch nicht in meinem Portfolio besprochen wurden, durchschauen, ob ich sie noch mit hineinnehmen möchte. Wenn ja, ist das schön und soll so sein, wenn nicht, ist es auch gut. Anschließend werde mich an ein abschließendes Fazit machen, was dieses Portfolio auf eine runde Art und Weise beenden soll!

In diesem Sinne, bis bald,

eure ~Ulli~

Achja, ich musste feststellen, dass mein Gästebuch mit Spam vollgemüllt wird .... keine schöne Erfahrung, finde ich!

1 Kommentar 12.8.07 16:28, kommentieren

Ne(x)xt Generation Learning - halten E-Portfolios, was sie versprechen?

Willkommen zu meinem nächsten Beitrag!

Dieser heisst "E-Assesment und E-Portfolio: halten sie, was sie versprechen?" von Brahm/Seufert. Ich habe mir diesen Text herausgesucht, weil ich mir von ihm neue, vor allem auch mal kritische, Denkanstöße verhofft habe. Beim Lesen dieses Textes habe ich mich aber auf das E-Portfolio beschränkt und das E-Assesment soweit wie möglich aussen vor gelassen. Hier meine Auswahl von Aussagen aus dem Text, die für mich wichtig schienen:

  1. Net Generation Learning: Ist mit der verbreiteten Nutzung digitaler Medien auch mit "neuen Lernenden" zu rechenen?
  2. Next Generation Learning: Welche neuen Technologien entstehen, die auch für das Lernen eingesetzt werden können?
  3. Kompetenz bezeichnet aus pädagogischer Sicht die Dispositionen für ein stabiles, regelmäßiges Handlen von Menschen in bestimmten Typen von Situationen. Dabei kann Kompetenz nur in Handlungen offenbar und erschliessbar werden.
  4. Bewerbungsportfolio = Informationen, Erfahrungen und Artefakte werden ausgewählt, di efür die berufliche Entwicklung relevant sind.
  5. Arbeitsportfolio = abgeschlossene als auch noch in Erstellung befindliche Arbeiten.
  6. Beurteilungsportfolio = zur Beurteilung von Lernenden
  7. Entwicklungsportfolio = die Entwicklungsstatioen über einen längeren Zeitraum sollen nachvollzogen werden können
  8. DIe Net Generation erzielt in computergestützten Test bessere Ergebnisse als in herkömmlichen Prüfungen, wobei das E-Portfolio als Grundlage einer Beurteilung in einer Prüfungssituation genutzt werden kann.
  9. E-Portfolios tragen dann dazu bei, dass die Prüfung authentisch ist und an den Fähigkeiten und Einstellungen des Prüflings ansetzt, was zu einer grösseren Fairness in der Beurteilung führt.
  10. Bei Bewerbungen bieten E-Portfolios Absolventen die Möglichkeit, ihre Leistungen bei potentiellen Arbeitgebern zu vermarkten.
  11. Portfolio = portafoglio, portare = tragen, foglio = Blatt
  12. Elemente und Prinzipien der Portfolio-Methode lassen sich bereits in reformpädagogischen Ansätzen finden.
  13. Der Einsatz der Portfolio-Methode erfordert ein verändertes Rollenverständnis von Lehrenden und Lernenden.
  14. Es gibt nicht ein Tool für den E-Portfolio-Einsatz, sondern es kommt daruf an, ob und welche Prozesse besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden soll.
  15. Der Einsatz des Portfolio-Konzepts benötigt eine spezielle Didaktik.
  16. Portfolio ist kein Selbstzweck, denn der hohe persönliche EInsatz, den die Arbeit mit Portfolios einfordert, wird nur dort erbracht werden, wo diese Arbeit als sinnvoll erlebt wird und sich subjektiv lohnt.
  17. Vorteile von E-Portfolios zu papierbasierten Portfolios:
  •   -Transportabilität und Verteilung besser möglich
  •   -Dokumentation und Verwaltung vereinfacht
  •   -Multimediareiche Artefakte
  •   -Ausweitung des Blichfeldes auf Lernprozesse durch z.B. Links
  •   -Kommunikation und Rückmeldung erleichtert

Wie zu sehen ist habe ich schon einige neue Aspekte gefunden, jedoch leider auch dieses mal keine wirklich kritische Stellungsnahme. Es wurden zwar einige Herausforderungen genannt, wobei aber klar war, das sie auf jeden Fall lösbar sind. Die Frage des Titels, ob E-Portfolios halten, was sie versprechen, wurde meines Erachtens nach nicht direkt beantwortet. Aber da ich fast durchweg nur positives über das Portfolio in diesem Text gelesen habe, scheint es so zu sein, das mit den richtigen Überlegungen ein Portfolio - mal wieder - der goldene Weg zu sein scheint. Ich werde jetzt mal im Internet gezielt nach kritischen Texten suchen, denn ich würde sehr gerne auch mal direkt etwas über die andere Seite der Medaille lesen!

Bis dahin,

mfg,

~Ulli~

26.6.07 09:56, kommentieren

Kompetenz-Portfolio im Ehrenamt

Guten Tag,

heute beschäftige ich mit zwei Texten von Wolfgang Kellner, und zwar "Den Kompetenzerwerb im Ehrenamt erkunden und bewerten" und "Informelles Lernen im freiwilligen Engagement". Beide Texte überschneiden sich in vielen Aspekten, ergänzen sich aber auch. Deswegen gebe ich eine Zusammenfassung für beide Texte, wobei ich versuche mich auf das zu beschränken, was neu für mich ist.

  1. Kompetenz-Portfolio für Ehrenamtlich erkundet, bewertet und dokumentiert die im Ehrenamt erworbenen Kompetenzen.
  2. Ist als systematischer Selbstreflexions- und Lernprozess zum eigenen Bildungsweg konzipiert
  3. Soll als Unterlage dienen für Bewerbungen, den beruflichen Wiedereinstieg, als Orientierung für Weiterbildungsmaßnahmen.
  4. Kompetenz-Portfolio = regelmäßige Standortbestimmung im Prozess des lebenslangen Lernens
  5. Kompetenz-Portfolio = Dokumente neuer Freiheiten wie neuer Zwänge
  6. Kernstück des Portfolio-Prozesses: Portfolio-Gespräch als strukturiertes Interview
  7. Portfolio als Bewerbungsnachweis. als Kurzdarstellung des Tätigkeitsportraits und des persönlichen Kompetenzprofils
  8. Kompetenz-Portfolio als neuartiges Angebot, das informelles Lernen anerkennt, daran anknüpft, Erwachsenenbildung als eine Form der Lernbegleitung realisiert und allgemeine und berufsorientierte Erwachsenenbildung verbindet
  9. Kompetenz-Portfolio als Instrument, das neue Kompetenz-Anforderungen der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes gleichermaßen zu berücksichtigen versucht

Diese beiden Texten kommen meinen Thema vom Portfolio als Karriereplaner schon sehr nahe. Portfolio ist hier expliziert für Erwachsene ausgerichtet. Beide Texte sind sehr informativ und geben einen guten Einblick in die Idee vom Kompetenz-Portfolio, wobei auch der Anlauf der Portfolio-Erstellung beschrieben wird. Hier wird deutlich, was mit der Aussage, dass das Portfolio einerseits neue Freiheiten gibt, anderseits neue Zwänge. Denn im Ablauf wird deutlich, dass es in der inhaltlichen Entwicklung des Portfolios viele Freiheiten gibt, der formale Ablauf und die formale Gestaltung aber engen Vorgaben folgen. Als Link habe ich auch noch eine sehr ausführliche Fassung dieses Projektes bereitsgestellt, in die ich vielleicht auch noch hineinschauen werde.

Bis zum nächsten Mal,

mfg

~Ulli~ 

 

1 Kommentar 19.6.07 13:04, kommentieren

Neue Links

Guten Morgen,

wie angekündigt war ich gestern in der Bibliothek und habe leider nichts Brauchbares gefunden. Daraufhin habe ich lange im Internet recherchiert und eine Menge interessantes Material gefunden, wovon ich auch einige als Links aufgeführt habe. Ich werde mich jetzt daran machen, diese Materialien durchzuarbeiten und entsprechend hier wiederzugeben und zu reflektieren.

Bis dahin,

mfg

~Ulli~

12.6.07 09:43, kommentieren